Brustvergrößerung mit Implantaten

Haben Sie sich für eine Brustvergrößerung mithilfe der Einbringung von Implantaten entschieden, so bringen Vorgespräch und Voruntersuchung Aufschluss über eine in Ihrem individuellen Fall geeignete Operationstechnik und die entsprechende Implantatwahl.

Zugangswege zum Operationsfeld

Das Einbringen von Brustimplantaten kann über operative Schnitte an der Unterbrustfalte, am unteren Teil des Warzenhofes oder in der Achselhöhle erfolgen. Der durch Frau Dr. Barbara Kernt und Dr. Harald Kuschnir im Regelfall bevorzugte Zugang über die Unterbrustfalte geht dabei unter anderem mit einer vergleichsweise kurzen Operationsdauer einher. Bei seltenen Komplikationen während des Operationsverlaufes ist unter Durchführung eines Schnittes an der Unterbrustfalte außerdem ein rascher und direkter Zugriff auf das Operationsfeld möglich.

Positionierung der Implantate

Je nach individueller Befundsituation können Brustimplantate zum Zweck der Brustvergrößerung ober- oder unterhalb der Brustmuskulatur eingebracht werden. Während das Anbringen von Implantaten über den Muskeln ein vergleichsweise wenig aufwendiges Verfahren darstellt, sind die teilweise oder vollständig unter der Muskulatur befindlichen Silikonimplantate in der Regel kaum zu ertasten.

Behandlungsverlauf

Nach der Einleitung einer Vollnarkose erfolgt zunächst ein Hautschnitt, dessen Positionierung im Vorfeld mit dem Chirurgen vereinbart wurde. In der Folge bildet der Operateur eine Implantattasche, in welche das Implantat eingebettet wird. Ob eine entsprechende Implantatpositionierung oberhalb oder unterhalb der Brustmuskulatur erfolgt, wurde ebenfalls im Rahmen eines individuellen Vorgespräches und auf Grundlage Ihrer Befundsituation entschieden.

Nach erfolgreichem Einsetzen der Brustimplantate und einem Einlegen von Drainagen zum Zweck des Ablaufens von Gewebsflüssigkeit erfolgt ein mehrschichtiges Vernähen des Operationsfeldes. Abschließend wird das Behandlungsergebnis durch einen Brustverband geschützt. Das Ziehen der Operationsfäden findet bei komplikationsfreiem Heilungsverlauf ca. 12-14 Tage nach abgeschlossenem Eingriff statt.

Eventuelle Schmerzen, die sich während des Heilungsprozesses einstellen können, variieren in Abhängigkeit von der jeweiligen Patientin.

Nach einer Brustvergrößerung durch Implantate empfiehlt sich das ca. 6-wöchige Tragen eines Sport-BHs. Innerhalb dieses Zeitraumes sollte außerdem auf das Treiben von Sport verzichtet werden.

Rund um das Implantat

Schlagzeilen zu Sicherheitsrisiken, die von Brustimplantaten ausgehen, verunsichern viele Patientinnen in ihrer Entscheidung für eine Brustvergrößerung. Einem entsprechenden Risiko kann durch die Auswahl eines erfahrenen plastisch-ästhetischen Chirurgen und einer geeigneten Klinik sowie durch die Wahl hochqualitativer Implantate entgegengewirkt werden.

Implantatgrößen und -formen

Für eine Brustvergrößerung verwendete Silikonimplantate weisen verschiedene Höhen, Härten und Formen auf. Hinsichtlich der Form ist beispielsweise das runde von dem tropfenförmigen (anatomischen) Brustimplantat zu unterscheiden. Anatomisch geformte Implantate sind weitgehend der natürlichen weiblichen Brustform nachempfunden und fördern somit das Volumen des unteren Brustbereiches. Das Einbringen runder Implantate führt dagegen dazu, dass sich die gesamte Brust voluminöser darstellt. Die Silikonhülle eines Implantates kann eine angeraute (texturierte) oder glatte Oberfläche aufweisen.

Im Einzelfall kann eine gewünschte Implantatgröße durch das Brustgewebe einer Patientin begrenzt werden – übersteigt ein Silikonimplantat beispielsweise die Aufnahmekapazitäten von Brustgewebe bzw. Haut, so zeichnet es sich mit höherer Wahrscheinlichkeit ab oder führt zu unerwünschten Komplikationen.

Kontakt zur Praxisklinik München Grünwald

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Hier finden Sie weitere Informationen zur Brustvergrößerung mit Eigenfett.

 

FAQ rund um die Brustvergrößerung mit Implantaten

Was sollte ich vor einer Brustvergrößerung durch Implantate beachten?

Im Vorfeld des operativen Eingriffes sollte für ca. 14 Tage eine Einnahme von Acetylsalicylsäure (die etwa in Aspirin enthalten ist) unterlassen werden, da diese die Blutgerinnung hemmen kann. Zum Zweck der unbeeinträchtigten Wundheilung empfiehlt es sich außerdem, während der 2-wöchigen präoperativen Zeitspanne weitgehend auf Alkohol und Nikotin zu verzichten.

Welche Risiken birgt das Einsetzen von Brustimplantaten?

Neben den üblichen Risiken, die mit einer Vollnarkose einhergehen, birgt der Eingriff gelegentliche Gefahren wie etwa das Auftreten einer sogenannten Kapselfibrose, in deren Rahmen die Ausbildung einer Gewebehülle um das Implantat beeinträchtigt ist. Durch die Wahl eines geeigneten Chirurgen und eines hygienischen Operationsumfeldes können entsprechende Risiken minimiert werden.

Stellen sich nach dem Eingriff Schmerzen ein?

Nach der Brustvergrößerung können über einige Tage hinweg Wundschmerzen und Druckgefühle auftreten, deren Stärke je nach Patientin variiert. Im Regelfall sind solche Beschwerden mithilfe schmerzlindernder Medikamente erfolgreich zu kontrollieren.

Hinterlässt die Brustvergrößerung mittels Implantate starke Narben?

Obgleich in den Bereichen der Operationsnähte nach vollständiger Abheilung Narben zu erkennen sind, zeigen diese bei sachgerecht erfolgter chirurgischer Behandlung einen feinen und ebenen Verlauf. Die Narbenausprägung variiert dabei individuell.

Ist eine Nachbehandlung notwendig?

Zur Wahrung des Operationsergebnisses und zum Zweck einer raschen Heilung sind nachbehandelnde Maßnahmen sinnvoll. Sind die Operationsfäden entfernt und hat sich der Schorf von der Operationswunde gelöst, so können beispielsweise Narbengele die Hautregeneration positiv beeinflussen. Lymphdrainagen und Ultraschallbehandlungen tragen häufig zu einem schnelleren Rückgang eventueller Blutergüsse und Schwellungen bei. Das Tragen eines Sport-BHs für einen postoperativen Zeitraum von ca. 6 Wochen unterstützt den Operationserfolg.

Wie nachhaltig ist eine Brustvergrößerung durch Silikonimplantate?

Im Regelfall bewirkt der Eingriff eine langfristige Brustformung. Allerdings kann das Operationsergebnis durch Einflüsse wie Schwangerschaften, starke Gewichtsschwankungen und den naturgegebenen Alterungsprozess beeinträchtigt werden.